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Adipositaszentrum Potsdam

Liebe Patientinnen und Patienten,
 
mehr als 50% der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland weisen ein Übergewicht auf. Nach den aktuellen Zahlen leidet nahezu jeder fünfte Bundesbürger an krankhaftem Übergewicht (Frauen 23,9%, Männer 23,1%).
 
Somit handelt es sich bei der sogenannten Adipositas um eine echte Volkskrankheit. Vergesellschaftet ist dieses Krankheitsbild mit lebensverkürzenden Begleiterkrankungen. Dazu zählen insbesondere der Diabetes (Zuckerkrankheit) mit seinen Komplikationen, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Lungenfunktionsstörungen mit Atemnot, Erstickungsanfälle beim Schlafen (Schlaf-Apnoe-Syndrom) und schwere orthopädische Erkrankungen der Gelenke und/ oder Wirbelsäule. Auch belegen viele Studien einen deutlichen Risikoanstieg, an bösartigen Tumoren zu erkranken, wie z.B. Darm-, Magen-, Speiseröhren- und Eierstockkrebs.

 

Dr. (UFRJ)  Ricardo Zorron

Leiter Adipositaszentrum Potsdam
Departmentleiter Adipositas und Metabolische Chirurgie der
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

 

Facharzt für Viszeralchirurgie
Schwerpunkttätigkeit Adipositas, Metabolische- und Endokrine Chirurgie

 

Lebenslauf

 

Publikationen
http://orcid.org/0000-0002-5438-9627
http://scholar.google.com/citations?user=4PNmU-AAAAAJ&hl=en

 

Presse

Neue Methode bei minimal-invasiven Verfahren - vfa ein Patientenportal:
http://www.vfa-patientenportal.de/aktuelles/news-aktuelles/adipositas-neue-methode-bei-minimal-invasiven-verfahren.html


Charité - Universitätsmedizin Berlin: Neues Verfahren bei Adipositas
http://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/neues_verfahren_bei_adipositas/

 

Dr. Zorron ist seit dem 1. April 2018 Leiter des Departments für Adipositas und Metabolische Chirurgie, zu dem auch das Adipositaszentrum Potsdam gehört. Zuletzt leitete er das Adipositaszentrum und Zentrum für Innovative Chirurgie in der Charité, Berlin. Er befasst sich seit vielen Jahren schwerpunktmäßig mit dem Thema Adipositas, bereits früher als Professor und Chefarzt in der Universitätsklinik FESO in Rio de Janeiro, Brasilien. Dr. Zorron beherrscht das komplette Spektrum der Adipositaschirurgie. Mehrere Studien und Publikationen wurden zu seinen Innovationen in der bariatrischen und endokrinen Chirurgie international veröffentlicht.

Adipositas - eine ernste Erkrankung

Die Ursachen von Adipositas werden schon seit Jahren nicht ausschließlich auf schlechte Essgewohnheiten und damit Eigenverschulden der Patienten zurückgeführt. Klinische Studien haben aufgedeckt, dass es sich um ein sehr kompliziertes Krankheitsbild handelt. Gesicherten Einfluss haben Störungen des Stoffwechsels und der Hormonregulierung, gesteigerte Verwertung von Nahrungsstoffen, genetische Vorbelastungen und gestörte psycho-soziale Faktoren.
 
An erster Stelle der Adipositas-Therapie stehen konservative Maßnahmen. Dazu zählen Diäten, Ernährungskurse, psychotherapeutische Interventionen, medikamentöse Behandlungsversuche und Bewegungstherapien. Ein langfristiger Erfolg stellt sich über diesen Weg nicht immer ein. Bekannt ist der sogenannte Jo-Jo-Effekt.
 
Als alternative Behandlungsmethoden stehen heute chirurgische Verfahren zur Verfügung, die in Abhängigkeit von der Operationsart und Technik zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion von 40-80% des Übergewichtes führen.
Entscheidend sind aber die Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Deshalb spricht man bereits von der Stoffwechselchirurgie – fachlich als metabolische Chirurgie bezeichnet.
Insbesondere die Effekte auf den Diabetes sind überzeugend. Bei mehr als 80% der operierten Patienten verbessert sich schon wenige Tage nach der Operation der Diabetes deutlich und bildet sich teilweise auch vollständig zurück, sodass Insulin und/ oder medikamentöse Therapien entfallen können. Auch Herz-Kreislauferkrankungen werden positiv beeinflusst. Bei 60-70% der operierten Patienten normalisiert sich der Bluthochdruck. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall treten deutlich seltener auf.
 
Die chirurgische Therapie der Adipositas führt nachweislich zu einer erhöhten Lebenserwartung. Gleichzeitig werden Lebensqualität sowie psychische und physische Leistungsfähigkeit verbessert. Daraus resultieren positive Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit, die sportliche Aktivitäten und die Sexualität. Auf Grund dieser nachgewiesenen chirurgischen Therapieeffekte bildet die Adipositaschirurgie seit Jahren einen Schwerpunkt in unserer Klinik.

 

Minimalinvasive Operationstechniken

Die Operationen werden grundsätzlich mit der minimalinvasiven laparoskopischen Technik („Schlüssellochchirurgie“) durchgeführt. Über kleine Schnitte zwischen 5-12 mm erfolgen anatomische Umwandlungen am Magen und Darm. Für diese Eingriffe werden hochqualifizierte und spezialisierte Operateure gefordert.
Für Hochrisikopatienten kann alternativ das schonende Endo-Sleeve-Verfahren, eine Magenverkleinerung durch den Mund ohne Schnitt, ratsam sein. Beim Endo-Sleeve-Verfahren wird ein flexibles Endoskop durch den Mund eingeführt und durch das Anlegen mehrerer Nähte in der Magenwand eine Magenreduktion erzeugt. Dieser Eingriff hat ein sehr geringes Komplikationsrisiko.

Interdisziplinäres Team

Die fachlichen Anforderungen an ein klinisches Adipositaszentrum sind sehr hoch. Nach den Leitlinien muss die Behandlung der Adipositas von einem interdisziplinären Team gewährleistet werden. Dazu gehören erfahrene Ernährungsmediziner und Berater, klinische Psychologen, Physiotherapeuten und ein speziell erfahrenes Operations- und Anästhesieteam. Außerdem ist in das Team ein plastischer Chirurg integriert, der später nach der Gewichtsreduktion qualifiziert entsprechende Korrekturoperationen an überschießenden Hautfalten ermöglicht. Eine fachübergreifende Vorbereitung und jahrelange Nachsorge der operierten Patienten muss ebenfalls garantiert werden.

Dr. Specht
Dr. Ruschen
Oberarzt Dr. med. Maximilian Specht 

Facharzt für Allgemeinchirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie
Facharzt für Spezielle Viszeralchirurgie
Schwerpunkttätigkeit Adipositaschirurgie  

 

Dr. Specht befasst sich seit Jahren schwerpunktmäßig mit der Adipositas und beherrscht das komplette Spektrum der Adipositaschirurgie. Die Behandlungsergebnisse fließen in eine bundesweite Qualitätsstudie ein und werden kontinuierlich von ihm ausgewertet. 



Dr. med. Bernd Ruschen

Facharzt für Allgemeinchirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie
Schwerpunkttätigkeit Adipositaschirurgie


Nach planmäßiger Beendigung seiner 24-jährigen chirurgischen Chefarzttätigkeit ist Dr. Ruschen seit dem 01.05.2014 für das Potsdamer Adipositaszentrum tätig. Dr. Ruschen beschäftigte sich in den letzten fünf Jahren sehr intensiv mit der Etablierung der Adipositaschirurgie und zählt zu den renommiertesten Operateuren im Land Brandenburg.


Die Forderung, dass von zwei spezialisierten Adipositaschirurgen zu jeder Tages- und Nachtzeit die Betreuung operierter Patienten abgesichert werden muss, können wir in unserem Adipositaszentrum Potsdam erfüllen.
 
Das Team der Adipositaschirurgen führen Spezialsprechstunden durch und sind für unsere betroffenen Patienten die ersten Ansprechpartner.

Behandlungskonzept und -ablauf

Nach einer ersten Untersuchung und einem nachfolgenden ausführlichen, vertraulichen Beratungsgespräch zur Frage der Möglichkeit eines operativen Eingriffes wird der Patient in ein interdisziplinäres Behandlungskonzept aufgenommen.
Entscheidend für die endgültige Operationsindikation und Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist entsprechend der Leitlinien der Nachweis, dass konservative Behandlungsverfahren versagt haben. Dazu zählen ein Ernährungs- und Verhaltenstraining sowie sportliche Aktivitäten. Gleichzeitig müssen noch einige wichtige Untersuchungsbefunde erhoben werden.
 
Die Organisation der erforderlichen Maßnahmen wird mit jedem Patienten individuell und ausführlich besprochen und dann interdisziplinär in unserem Adipositaszentrum umgesetzt. Bei der Antragstellung zur Kostenübernahme für die zuständige Krankenkasse erhalten Sie von uns Unterstützung. Das abschließende chirurgische Gutachten wird von dem jeweiligen behandelnden Arzt Dr. Zorron, Dr. Specht oder Dr. Ruschen erstellt.

 

Unbedingt empfehlen wir Ihnen die Kontaktaufnahme mit unserer Selbsthilfegruppe. Der Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und Gleichgesinnten ist ein wichtiger Bestandteil des inhaltlichen Gesamtkonzeptes des Adipositaszentrum Potsdam.

Liebe Patientinnen und Patienten, 
 
wenn Sie sich nach langjähriger Krankheitsdauer für die chirurgische Therapie entschieden haben, versichern wir Ihnen, dass alle beteiligten Fachrichtungen des Adipositaszentrum Potsdam und das Pflegeteam Sie sehr qualifiziert und einfühlsam im Klinikum Ernst von Bergmann behandeln werden.
 
Für diese Zeit wünschen wir Ihnen einen guten chirurgischen Verlauf und den gewünschten Behandlungserfolg.
 
Ihr  
 
Dr. (UFRJ) R. Zorron
und das Team des Adipositaszentrum Potsdam
am Klinikum Ernst von Bergmann

Leistungsspektrum und Schwerpunkte

Die Indikationen für die Adipositaschirurgie werden von den Leitlinien der wissenschaftlichen Fachgesellschaften vorgegeben und von den Krankenkassen akzeptiert.

 

Ernährungs- und Verhaltenstraining bei Adipositas

Die Grundvoraussetzungen für eine Operation ist der Nachweis, dass konservative Behandlungsmaßnahmen versagt haben. Dazu zählt ein Ernährungs- und Verhaltenstraining über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Diese Kurse müssen von speziell geschulten Ernährungsmedizinern bzw. Ökotrophologen oder Psychologen durchgeführt werden.

 

Unser Adipositas-Team bietet Ihnen im Klinikum Ernst von Bergmann diese geforderten Spezialkurse unter kompetenter Leitung an. Nach Abschluss der Kurse erhalten Sie einen Nachweis und für die Antragstellung bei Ihrer Krankenkasse ein Zertifikat ausgestellt. Die erworbenen Kenntnisse haben gleichzeitig einen großen Stellenwert für die weitere Ernährung nach einer Operation. Nach Versagen der konservativen Therapie ist die chirurgische Therapie angezeigt.

 

Laden Sie hier unseren Informationsflyer zum Ernährungs- und Verhaltenstraining herunter --> (pdf)

Spezielle endoskopische, narbenfreie Verfahren zur Therapie der Adipositas

Abb. 1
Abb. 2
Endo-Sleeve (Endoskopischer Schlauchmagen)

Das Endo-Sleeve- oder APOLLO-Verfahren, auch als Magen-Sleeve ohne Operation bekannt, ist eine neuartige narbenfreie Behandlung zur Magenverkleinerung. Ein Endoskop wird durch den Mund in den Magen eingeführt. Mit speziellen Nähten wird die Magenwand vernäht (Abb. 1) und so das Magenvolumen reduziert (Abb. 2).

 

Dieses Verfahren ist keine Operation sondern ein endoskopischer Eingriff (wie eine Magenspiegelung), die jedoch unter Vollnarkose in einem Operationssaal mit allen Sicherheitsmaßnahmen von einem Spezialisten durchgeführt wird.

 

Die Prozedur dauert meistens ca. eine Stunde. Der Patient kann sich dann zunächst mit flüssiger Kost direkt nach dem Verfahren ernähren. Insgesamt muss der Patient zwei Tage stationär im Krankenhaus bleiben. Danach wird durch eine begleitende Ernährungsberatung langsam die Nahrungsaufnahme aufgebaut.

 

Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über dieses schonende und narbenfreie Verfahren -->

Minimalinvasive Operationsverfahren bei Adipositas

Die derzeitig am häufigsten angewendeten Operationsverfahren sind die Magenbypass-Operation, der Schlauchmagen und die Mini-Bypass-Operation. Das Magenband hat heutzutage nur Nachteile gegenüber anderen modernen Verfahren und ist selten ratsam. Für extrem adipöse Patienten (BMI über 60kg/m²) sind die normalen Verfahren weniger effektiv, eventuell  können andere spezielle Verfahren empfohlen werden (SADI-S und Duodenal Switch).

 

Welche Operationsverfahren bei den betroffenen Patienten zur Anwendung gelangen, wird von unserem Team diskutiert und mit den Patienten ausführlich besprochen.

Magenbypass (Roux-en-Y)

Bei der Magenbypass-Operation wird eine kleine Magen-Tasche gebildet, die als Pouch bezeichnet wird. Diese wird mit dem mittleren Teil des Dünndarmes verbunden. So werden der größte Teil des Magens, der komplette Zwölffingerdarm und der obere Dünndarm umgangen. Es können nur noch kleine Nahrungsmengen aufgenommen werden. Die Verdauung findet erst in tieferen Abschnitten des Dünndarmes statt und wird dadurch deutlich verzögert. Insbesondere fetthaltige Nahrung wird vermindert resorbiert. Die Fettwerte im Blut normalisieren sich. Das noch vorhandene Insulin wird wieder wirksam, sodass sich schon kurze Zeit nach der Operation die Blutzuckerwerte bessern. Über 80% der operierten Patienten benötigen nach wenigen Wochen keine Insulin-oder Tablettentherapie mehr.

MINI-Magenbypass (Omega-Loop Magenbypass)

Eine aktuelle Variante vom Magenbypass ist eine Operation, die in der aktuellen Literatur vergleichbare Ergebnisse bezüglich Gewichtverlust und Verbesserung der Begleiterkrankungen, besonders Typ 2-Diabetes, erzielt. Der MINI-Magenbypass ist ähnlich wie der Y-Roux Magenbypass, hier wird jedoch nur eine neue Darmverbindung (Anastomose) hergestellt (die sog. „Y-Komponente“ fehlt). Von Vorteil ist eine kürzere Operationsdauer und dass der MINI-Magenbypass technisch einfacher ist sowie möglicherweise mit weniger Komplikationen einhergeht. Potenzielle Nachteile sind das mögliche Auftreten von galligem Reflux und Vitaminmangel, besonders von Vitamin D.  Der MINI-Bypass wird insbesondere für Patienten mit einem BMI über 50kg/m2 und einem Alter von über 50 Jahren empfohlen.

 

 

Schlauchmagen

Beim Schlauchmagen oder fachlich ausgedrückt bei der Sleeve-Resektion wird der Magen ebenfalls in laparoskopischer Technik verkleinert. Ein Großteil des Magens wird entfernt. Im Allgemeinen hat der Magen ein Fassungsvermögen von mehr als 1000 ml. Nach der Operation verbleibt ein kleiner Schlauch, der fast die Form einer Banane hat und nur noch mit maximal 100 ml Flüssigkeit aufgefüllt werden kann. Das Sättigungsgefühl setzt schon nach der Aufnahme kleinster Nahrungsmengen ein. Damit verbunden ist eine schnelle Reduktion des Übergewichtes. Der Magenschlauch wird in unserer Klinik vorwiegend bei Patienten mit schweren Verwachsungen in der Bauchhöhle angewendet, da sich andere Verfahren technisch nicht durchführen lassen. Auch bei sehr adipösen Patienten, bei denen eine geplante Bypass-Operation wegen des extremen Fettes in der Bauchhöhle technisch schwierig und sehr riskant ist, erfolgt zunächst eine Schlauchmagenoperation. Nach entsprechender Gewichtsreduktion wird der Schlauchmagen zu einem Bypass umgewandelt.

SADI-S und Duodenal Switch

Für besonders schwere Patienten (z.B. BMI über 55Kg/m2), kommen andere effektive Methoden in Frage, die wir in unserem Adipositaszentrum anbieten können. Dazu gehören Duodenal Switch und das neue SADI-S (Single Anastomosis Duodeno-Ileal Bypass mit Sleeve Gastrectomy). Beide Verfahren erzielen einen sehr guten Gewichtsverlust, der vergleichbar ist mit den Standardverfahren (Magenbypass und Sleeve Resektion), die jedoch eine verringerte Nährstoffaufnahme, einen verlangsamten Stoffwechsel oder Eiweiß- und Vitaminmangel herbeiführen kann.

Magenband

Bei dem verstellbaren Magenband handelt es sich um ein sogenanntes restriktives Verfahren. Unmittelbar am Mageneingang wird mit Hilfe der laparoskopischen Technik (sogenannte Schlüssellochchirurgie) ein Silikonband angelegt. In diesem Band befindet sich, wie bei einem Fahrrad, ein Schlauch der über einen Port mit Flüssigkeit aufgefüllt wird. So gelingt es, die Nahrungszufuhr zu drosseln und ständig das Gewichtsverhalten zu steuern. Das Verfahren wird aktuell nur in Ausnahmefällen angewandt.

 

 

Postoperative Betreuung und lebenslange Nachsorge

Nach einer bariatrischen Operation sind kurzfristige postoperative Kontrollen erforderlich und werden vom behandelnden Chirurgen in unserer Klinik durchgeführt. Um mögliche Anpassungsstörungen oder Ernährungsprobleme frühzeitig zu erfassen, ist eine lebenslange Nachsorge ein wichtiger Bestandteil der Adipositaschirurgie. Regelmäßige Nachuntersuchungen werden von unserem Team in Abstimmung mit den Hausärzten garantiert.

 

 

Plastische Korrektur-Operationen

Nach der Gewichtsreduktion treten meist starke Faltenbildung an Bauch, Gesäß, Bein und Oberarmen auf. Hoch qualifizierte und erfahrene Chirurgen unseres Teams beraten Sie und führen die notwendigen Korrekturoperationen mit sehr guten Ergebnissen durch. Diese Operationen sind in das Gesamtkonzept der Adipositaschirurgie eingebettet. In der Regel erfolgt die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ca. zwei Jahre nach der Operation, wenn mit einer weiteren Gewichtsreduktion nicht mehr zu rechnen ist.

Qualitätskontrolle

Die Qualitätskontrolle der Behandlungsergebnisse stellt einen sehr wichtigen Bestandteil der Arbeit unseres Teams dar. Sämtliche Daten und Parameter werden erfasst und in eine bundesweite Studie eingegeben. Einmal im Jahr treffen sich die Teilnehmer der Qualitätsstudie und führen einen Erfahrungsaustausch durch. Die Behandlungsergebnisse der Adipositaschirurgie unserer Klinik können mit anderen Adipositaszentren und internationalen Ergebnissen verglichen werden.

Adipositas-Ambulanz-Sprechstunden

In diesen Sprechstunden findet der Erstkontakt mit Ihren behandelnden Chirurgen statt. In ruhiger und einfühlsamer Atmosphäre werden Vorerkrankungen erfasst, die OP-Indikation gestellt und das weitere Vorgehen anhand einer Checkliste mit Ihnen besprochen. Weiterhin werden in den Sprechstunden die postoperativen Nachuntersuchungen mit Kontrolle des Gewichtsverhaltens und Ernährungsstatus in Zusammenarbeit mit den Hausärzten durchgeführt.

 

Die Sprechstunden finden im Gebäude der Poliklinik Ernst von Bergmann (Haus J) auf der Ebene 3 statt (J3).

 

Sprechstunde "Spezielle Therapien und minimalinvasive Operationen bei Adipositas"

 

Dr. Ricardo Zorron, Leiter des Adipositaszentrum Potsdam

 

Sprechzeiten:

Mo 8:00 - 18:00 Uhr - Raum J3, Gebäude Poliklinik Ernst von Bergmann

 

 

Sprechstunde "Minimalinvasive Operationen bei Adipositas"

 

Dr. med. M. Specht, Oberarzt  

 

Sprechzeiten:

Di 11:00 - 15:00 Uhr Raum J3, Gebäude der Poliklinik Ernst von Bergmann

Mi 11:00 - 15:00 Uhr Raum J3, Gebäude der Poliklinik Ernst von Bergmann

 

 

Dr. med. B. Ruschen, Organisatorische Leitung  

 

Sprechzeiten:

Mi 15:00 - 19:00 Uhr Raum J3, Gebäude der Poliklinik Ernst von Bergmann

  

 

Terminvereinbarung unter: 

Adipositaszentrum Potsdam

Tel: 0331. 241 - 3 5207 - 9:00 - 15:00 Uhr Frau Anja Tillenberg

Tel: 0331. 241 - 3 3161 - 8:00 - 16:00 Uhr Ambulanz

Tel: 0331. 241 - 3 5202  - Sekretariat Allgemein- und Viszeralchirurgie, Frau Selinger

Sprechstunde in Bad Belzig

 

Dr. med. B. Ruschen

 

Sprechstunde

jeden 3. Mittwoch im Monat 14-19 Uhr 

 

Wo:

Klinik Ernst von Bergmann Bad Belzig, Niemegker Str. 45, 14806 Bad Belzig

 

Terminvereinbarung unter:

Tel.: 033841. 93 - 141 (Frau Wilke, Sekretariat Chirurgie

Sprechstunde plastische Korrekturoperation nach Adipositas-OP

  

Nach beendeter Gewichtsreduktion erfolgt hier die Vorstellung zur Frage der plastischen Korrekturoperation der überstehenden Körperfalten.

 

Fachärzte der Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Mikrochirurgie

 

Sprechzeiten:

Do 11:00 - 15:00 Uhr Klinikambulanzen J1, Gebäude der Poliklinik Ernst von Bergmann

 

 

Terminvereinbarung unter: 

 

Tel. 0331. 241 - 3 7802 (Frau Pantke, Sekretariat)

Selbsthilfegruppen

Informationen über Angebote von Selbsthilfegruppen finden Sie auf unserer Internetseite an einer anderen Stelle: -->

Leitung

Dr. (UFRJ) Ricardo Zorron

  

Facharzt für Allgemeinchirurgie

Facharzt für Viszeralchirurgie

Schwerpunkt Adipositas, Metabolische und Endokrine Chirurgie

 

Department Adipositas und Metabolische Chirurgie der
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Adipositaszentrum Potsdam

Wissenschaftliche Leitung

 

 

 

Dr. med. M. Specht

  

Facharzt für Allgemeinchirurgie

Facharzt für Viszeralchirurgie

Facharzt für Spezielle Viszeralchirurgie

 

 

Organisatorische Leitung

 

 

 

Dr. med. Bernd Ruschen

Facharzt für Allgemeinchirurgie

Facharzt für Viszeralchirurgie

 

 

Oberarzt

 

 

 

Vladimir Atanassov

Facharzt für Allgemeinchirurgie

Facharzt für Viszeralchirurgie

Anmeldung Adipositaszentrum Potsdam

  

 

Anja Tillenberg

 

Verantwortliche Pflegekraft der Adipositas-Ambulanz 

 

Telefon:   0331. 241 - 3 5366

E-Mail:     adipositaszentrum(at)klinikumevb.de

 

 

Fr. J. Selinger

 

Sekretariat Allgemein- und Viszeralchirurgie

Adipositaszentrum Potsdam

Anästhesie

 

 

Dr. med. Thomas Röding   

 

Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Ernährungs- und Verhaltenstherapie

 

 

Dipl.-oec. troph. Sandra Landvoigt

   

Ernährungsberaterin 

Leiterin des Ernährungskurses

Präventionszentrum Potsdam

Klinikum Ernst von Bergmann

 

 

Fr. I. Grütte

   

Ernährungsberaterin 

 

 

Dipl.- Psych. Jessica Deponte

 

Klinische Psychologin

Psychologisches Verhaltenstraining

A.D. Aguilar Valdés

 

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie/Endokrinologie

 

 

PD Dr. med. Frank Zimmermann-Viehoff

 

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Prä- und postoperative psychosomatische Mitbetreuung

Mitbetreuung und Nachsorge
  

 

Fr. C. Müseler

 

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Poliklinik Ernst von Bergmann

Internistische Stellungnahme und Gutachten zur OP-Fähigkeit

Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive und Mikrochirurgie

  

 

Dr. med. Mojtaba Ghods  

Chefarzt, Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive und Mikrochirurgie

Klinikum Ernst von Bergmann

 

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie/Handchirurgie

Facharzt für Chirurgie

 

 

  

 

Fr. Dr. med. K. N. Thiels  

Oberärztin, Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive und Mikrochirurgie

Klinikum Ernst von Bergmann 

 

Fachärztin für Chirurgie

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

 

 

Dr. med. Christiane Kersten

 

Fachärztin, Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive und Mikrochirurgie

Klinikum Ernst von Bergmann

 

Fachärztin für Chirurgie

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Kooperationspartner - Adipositassport

 

  

Prof. Dr. med. F. Mayer  

 

Ärztlicher Direktor und Prodekan der Hochschulambulanz Potsdam der

Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam