Narbentherapie

Jede  tiefere Wunde  heilt mit der Ausbildung von Narbengewebe ab. Als Narbe (lateinisch= cicatrix) wird ein minderwertiges, faserreiches Ersatzgewebe bezeichnet, welches den Endzustand der inneren und äußeren Wundheilung darstellt. Um einen positiven Effekt auf die Narbenbildung auszuüben, sollte möglichst zeitnah mit einer spezifischen und fachgerechten Narbenbehandlung begonnen werden.

Das Spektrum der Schwerpunktsprechstunde Narbentherapie umfasst die Behandlung von Narben nach stattgehabten Operationen (u.a. Kaiserschnitt, Brust – oder Straffungsoperationen), nach Unfallereignissen wie Verbrühungs- und Verbrennungsverletzungen, nach Tattooentfernungen oder bei Schwangerschafts – und Dehnungsstreifen (Striae cutis distensae).

Im Rahmen einer ausführlichen Erstberatung wird das Beschwerdebild analysiert und gemeinsam mit dem Patientin das passende Therapieverfahren gewählt. Die Möglichkeit der fachärztlichen Begutachtung zur Beantragung einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen ist gegeben. Ebenso erhalten die Patienten/-innen mit vorrangig ästhetisch auffälligen Narben eine eingehende Beratung sowie das gesamte Behandlungsspektrum der Narbentherapie von Chefarzt Dr. Ghods im Zentrum für Ästhetische Medizin am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam (www.aestetikevb.de).

 

 

Des weiteren bietet die Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Mikrochirurgie/ Handchirurgie am Standort Potsdam das von Frau Dr. Hoppe entwickelte minimalinvasive Verfahren zur Verbesserung der Hautverschieblichkeit und Bewegungsgraden bei Narbenverhärtungen – und wachsungen durch freien Eigenfettgewebetransfer (ACRT =Adipose Cells derived Regenerative Therapy) an. Ferner findet eine unmittelbare postoperative Nachsorge von Patienten mit bekannter Anlage für Narbenwucherungen und bei Narbenproblematik infolge jeglicher BG-Verletzungen in unserer Schwerpunktsprechstunde und D -Arzt Sprechstunde statt.

 


Das krankhafte Narbenbild

 

Die Bildung von Narbengewebe geht nicht zwangsläufig mit einer äußerlich sichtbaren Verletzung einher. Beispielsweise können auch Weichteileinblutungen nach Quetschverletzungen im Verlauf zu schmerzhaft funktionellen Einschränkungen führen. Somit stehen nicht nur die kosmetisch stigmatisierende Komponente der Narben sondern auch entstandene Folgebeschwerden im Fokus der fachgerechten Narbenbehandlung. Eine Narbentherapie, welche Narben gänzlich eliminieren würde, ist bis heute nicht möglich.

 

Vorhandene, überschießend wachsende oder schmerzhafte Narben können aber mittels operativer Narbenmobilisierung – oder entfernung sowie minimalinvasiver Verfahren (u.a. Cortisoninjektionen, Laser, Medical Needling, Exzision, Ultraschall, laserunterstützte oder chemische Dermabrasion) im Beschwerdebild erheblich gebessert werden.

Der frühe Beginn einer konservativen Therapie durch spezielle Pflaster, Salben, Massagen oder Kompressionsversorgung verhindert bei den meisten Patienten weitere langwierigen Behandlungen, Folgeoperationen oder jahrelange Beschwerden durch eine krankhafte oder auffällige Narbenentwicklung. Gerne bieten wir Patienten/-innen und Zuweisern/ärztlichen Kollegen weitere Informationen zur Terminvergabe und Beratung telefonisch oder via Email an.

 

 

 

 

 

Kassen- und Privatärztlich:

Frau Sabine Lüdtke

Frau Anika Pantke
Tel:  0331 –241 – 36902  / – 37802 

Fax: 0331 241-37800

E-Mail: sabine.lüdtke@klinikumevb.deanika.pankte(at)klinikumevb.de

 

 

Ästhetikpatienten und Selbstzahler:

Frau Doreen Mahlow

Tel.: 0331-241-3-7771

Fax: 0331-241-3-7770

E-Mail: dmahlow(at)klinikumevb.de