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Klinik für nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie

 

Chefarzt

Prof. Dr. med. Ingo Brink

Tel.: (0331) 241-6402

Fax: (0331) 241-6400


Email: ibrink(at)klinikumevb.de

 

In der Nuklearmedizin werden radioaktive Stoffe in kleinen Mengen als Radiopharmaka zur Diagnostik sowie zur ambulanten und stationären Therapie genutzt.

Durch die diagnostische Anwendung dieser Radiopharmaka erhält man Informationen über den Zustand einzelner Organe des Patienten. Der Zugang erfolgt vorwiegend durch Injektion in eine Vene. Applikationsvarianten sind aber auch Injektion in die Haut, Schlucken einer Kapsel oder Einatmen einer vernebelten Substanz. Die meisten Untersuchungen werden mit modernen Ein- oder Zwei- Kopfdetektorsystemen, die auch um den Patienten herum rotieren können, durchgeführt.

Die nuklearmedizinische Therapiestation verfügt über 10 Betten, einschließlich eines Zimmers speziell für körperlich behinderte Patienten. Hier erfolgt vorwiegend die Behandlung gut- und bösartiger Schilddrüsenerkrankungen mit Radiojod. Die Therapie mit anderen offenen radioaktiven Stoffen wie die Schmerztherapie bei Knochenmetastasen wird in Ausnahmefällen auch stationär angeboten. Pro Jahr werden zur Zeit mehr als 600 Patienten bei einer durchschnittlichen Verweildauer von ca. 5 Tagen stationär  behandelt.

Bei der ambulanten Therapie mit radioaktiven Stoffen handelt es sich vorwiegend um die Behandlung von chronischen Erkrankungen großer Gelenke und um die Behandlung von Knochenschmerzen bei bestimmten Krebserkrankungen.
Seit Februar 2006 erweitert ein PET-CT das Angebot die Diagnostik der Klinik für Nuklearmedizin. Ein PET-CT vereint in einem Gerät mit PET (Positronenemissionstomographie) und CT (Computertomographie) die Vorteile zweier in der Tumordiagnostik etablierter Untersuchungsverfahren.

Diagnostik

  • Endokrinologie
    • Schilddrüsenszintigraphie, einschließlich Supressionsszintigraphie
    • Schilddrüsensonographie
    • Jod-131-Ganzkörperszintigraphie
    • Radiojodtest (Vorbereitung der Radiojodtherapie, Jodfehlverwertung)
    • Szintigraphie der Nebennierenrinde
    • Szintigraphie des Nebennierenmarkes (Szintigraphie von chromaffinem Gewebe)
    • Nebenschilddrüsenszintigraphie
  • Verdauungsorgane
    • Speicheldrüsenfunktionsszintigraphie
    • Nachweis von gastrointestinalen Blutungsquellen
    • Nachweis von MECKEL'schen Divertikeln (ektope Magenschleimhaut)
    • Ösophagusszintigraphie
    • Magenentleerungsszintigraphie
  • Skelett
    • Teilkörperszintigraphie
    • Ganzkörperszintigraphie
    • Mehrphasen-Knochenszintigraphie
    • Knochenmarkszintigraphie
  • Zentrales Nervensystem
    • Hirntumorszintigraphie
    • Hirnperfusionsszintigraphie
    • Liquorfistelnachweis
    • Liquorraumszintigraphie
    • Rezeptorszintigraphie
  • Leber/Milz
    • Blutpool-Szintigraphie der Leber (Hämangiomnachweis)
    • Gallenwegsszintigraphie (hepatobiliäre Sequenzszintigraphie inkl. FNH-Nachweis)
    • Selektive Milzszintigraphie
  • Hämatologische Diagnostik
    • Bestimmung der Erythrozytenlebensdauer und des Erythrozytenabbauortes
    • Blutvolumenbestimmung (Plasmavolumen, Erythrozytenvolumen)
    • Bestimmung der Vitamin-B 12-Resorption (ohne und mit Intrinsic-Factor)
  • Herz-Kreislauf
    • Myokardszintigraphie (SPECT) mit fahrrad- oder armergometrischer sowie pharmakologischer Belastung
  • Lunge
    • Lungenperfusionsszintigraphie
    • Lungenventilationsszintigraphie
  • Uropoetische System
    • Nierenfunktionsszintigraphie mit Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate (GFR)
    • Nierenfunktionsszintigraphie mit seitengetrennter Clearence (TER)
    • Nierenfunktionsszintigraphie nach ACE-Hemmer-Gabe
    • Nierenfunktionsszintigraphie mit Furosemidlbelastung
    • Statische Nierenszintigraphie
  • Tumordiagnostik
    • Somatostatinrezeptorszintigraphie
    • Galliumszintigraphie
    • Lymphabstromszintigraphie bei Melanomen und Mammakarzinomen
    • Knochenmarkszintigraphie
  • Sonstiges
    • Entzündungsszintigraphie
  • Therapie
    • Radiojodtherapie (Funktionelle Therapie und Schilddrüsenkarzinomtherapie)
    • Schmerztherapie bei Skelettmetastasen
    • Gelenktherapie (Radiosynoviorthese)
Chefarzt Herr Prof. Dr. Brink

Tel.: (0331) 241-6401
Email: ibrink(at)klinikumevb.de
 

Ambulanz Nuklearmedizin

Schwerpunkt der Ambulanz ist zur Zeit die prästationäre Vorbereitung und die poststationäre Nachsorge für die Patienten mit gut- und bösartigen Schilddrüserkrankungen.

Anmeldung:  Tel.: (0331) 241-6431
Die ambulante Nuklearmedizin finden Sie
im Gebäude C, Ebene 1.
 
Bitte vereinbaren Sie einen Termin über die oben genannte Telefonnummer.

 

 

Besuchen Sie auch unser Medizinisches Versorgungszentrum MVZ.

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Chefarzt

Prof. Dr. med. Ingo Brink

Sekretariat:

Frau Woitke

Oberarzt:

n.n.

 

Ltd. MTA

Frau Badrow

Schwestern:

Fr. Doris Meister (NUK1)