Logopädie

 

 

 

 

Sie erreichen uns unter:

Tel: 0331. 241- 7256

oder

Fax:  0331. 241- 5700.

 

 

 

 

Frau Nadine Kay ist Logopädin und Dipl.-Patholinguistin.

(Pieper: 1560)

E-Mail: nkay(at)klinikumevb.de

 

Frau Franziska Voigt ist ebenfalls Logopädin und begann ihre Arbeit im Klinikum gemeinsam mit Frau Kay im November 2009.

(Pieper: 1561)

E-Mail: fvoigt(at)klinikumevb.de

 

Patienteninformationen - Wir sind für Sie da, wenn:

  • die Sprachfunktionen aufgrund einer Hirnschädigung gestört ist. Die häufigste akute Sprachstörung ist die Aphasie. Hierbei kann es zu Wortfindungsstörungen, Wortverwechslungen,  Satzbaustörungen, Störungen beim Lesen und Schreiben sowie Störungen im Verstehen von Sprache kommen.
  • sich das Sprechen verändert hat. Patienten mit einer Sprechstörung haben Schwierigkeiten im Hinblick auf die Bewegungsausführung der Lippen, Zunge, des Gaumensegels und des Kiefers beim Sprechen. Häufig sind auch der Stimmklang, die Körperhaltung und die Grundspannung des Körpers betroffen. Ursache einer zentralen Sprechstörung, auch Dysarthrie genannt, kann ebenso eine Hirnschädigung sein. Auch nach tumorchirurgischen Eingriffen kann es zu einer Sprechstörung (z.B. Dysglossie, Rhinophonie) mit Defiziten hinsichtlich der Artikulation und Stimmgebung kommen.
  • Sie unter Schluckbeschwerden leiden. Schluckstörungen (Dysphagien) können sowohl hirnorganisch als auch tumorchirurgisch bedingt sein. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme. Hier kann es beim Kauen und Transportieren der Nahrung sowie bei der Auslösung des Schluckvorgangs zu Problemen kommen.
    • Ihr Stimmklang pathologisch verändert ist. Eine Dysphonie kann funktionell, also ursächlich durch falschen Stimmgebrauch, oder organisch bedingt sein. Sie kann beispielsweise mit Stimmlippenknötchen, Kehlkopftumoren oder Stimmlippenlähmungen einhergehen oder als Begleiterscheinung einer Grunderkrankung wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose oder Chorea Huntington auftreten. Der Stimmklang kann rau, heiser, knarrig oder behaucht sein. Weiterhin sind der Stimmumfang und die Steigerungs-, Modulations- sowie Belastungsfähigkeit häufig eingeschränkt.
    • eine Lähmung der Gesichtsmuskulatur auftritt. Während eine zentrale Fazialisparese oft nur eine Lähmung der Mundpartie mit sich führt, ist bei einer peripheren Gesichtsnervenlähmung häufig die gesamte Gesichtshälfte betroffen. Es kommt zu unterschiedlichen Symptomen wie einem unvollständigen Lidschluss, Problemen beim Essen und der Artikulation.

     

    Unsere Leistungen und Schwerpunkte

    Sprachstörungen

    • Standarddiagnostiken: u.a. Aachener Aphasie Test, Aphasie-Check-Liste, Lexikon Modellorientiert
    • Aphasietherapie (z.B. MODAK, PACE)
    • Diagnostik und Therapie von Sprechapraxien

     

    Sprechstörungen

    • patientenorientierte Diagnostik und Therapie mit Blick auf Grunderkrankung (zentrale oder periphere Störung)
    • Diagnostiken: Frenchay Dysarthrie Untersuchung, Untersuchung Neurologischer Sprechstörungen
    • Artikulationstherapie, Therapie von Redeflussstörungen
    • Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation bei u.a. Zustand nach Fazialisparese

     

    Stimmstörungen

    • Diagnostik funktioneller und organischer Stimmstörungen
    • Stimmdiagnostik per Stimmfeldmessung, auditive Stimmbeurteilung
    • Stimmtherapie
    • Beratung zu Stimmhygiene und Prophylaxe von Stimmerkrankungen

     

    Schluckstörungen

    • störungsbildspezifische logopädische Schluckdiagnostik
    • Fiberoptisch Endoskopische Evaluation des Schluckens in Zusammenarbeit mit der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
    • Funktionelle Dysphagietherapie, Schlucktherapie in Anlehnung an die Fazio-Orale-Trakt-Therapie (F.O.T.T.)

     

    Weiteres

    Weiterhin bieten wir intensiviert Maßnahmen zur Stimmrehabilitation nach totaler Laryngektomie an und erarbeiten gemeinsam mit dem Patienten die neue Stimmgebung mittels Stimmprothese, elektronischer Sprechhilfe oder Speiseröhrenersatzstimme.

     

    Gerne geben wir Hilfestellungen im Zusammenhang mit Trachealkanülenmanagement.

     

    Zu unseren Aufgaben zählen neben der Aufklärung der Patienten außerdem die Angehörigenberatung sowie Vermittlung an niedergelassene Therapeuten im Anschluss an den klinischen Aufenthalt.

     

     

     

    Um eine optimale und individuell angepasste Behandlung zu gewährleisten, nehmen wir regelmäßig an Weiterbildungen teil.

     

    Unser Ziel ist es, Sie kompetent und einfühlsam ein Stück Ihres Weges begleiten zu können.

     

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.