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Qualitätsmanagement

In allen medizinischen und pflegerischen Fachbereichen wird die Sicherung, Weiterentwicklung und Optimierung der medizinischen und pflegerischen Behandlungs- und Versorgungsqualität als wichtiges Ziel verstanden.
Unter zu Hilfenahme vielfältiger Maßnahmen und Instrumente, wie z. B. der umfassenden Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter und der Optimierung der Behandlungsabläufe werden alle Prozesse darauf ausgerichtet, eine ständige Verbesserung für die Patienten und die Mitarbeiter zu ermöglichen und zu fördern.

 

Um diese Ziele zu unterstreichen, hat sich das Klinikum Ernst von Bergmann erfolgreich dem Zertifizierungsverfahren nach den Kriterien der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) unterzogen und ist nun stolzer Besitzer des KTQ-Zertifikates.
Mehr zum Thema KTQ können Sie auf dieser Webseite unter „KTQ-Kooperation für Transparenz im Gesundheitswesen“ erfahren.

 

Für Rückfragen und weitere Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter unserer Abteilung Qualitätsmanagement unter der Rufnummer 0331. 241 3 4052 gern zur Verfügung.  

 

 

Internes Qualitätsmanagement

Das Klinikum Ernst von Bergmann orientiert seine Qualitätspolitik am Total-Quality-Management (TQM)-Prinzip. Das bedeutet, es bezieht alle betrieblichen Bereiche in das System mit ein. Dieses Qualitätsdenken soll sich in den Strukturen und den Kern-, Unterstützungs- sowie Führungsprozessen des Krankenhaushausalltages widerspiegeln.
Um dies zu gewährleisten, wurde im Jahr 2006 begonnen, ein Qualitätsmanagement- System im Klinikum aufzubauen und einzuführen. Es wurde ein fachbereichs-, berufs- und hierarchieübergreifendes Qualitätsteam unter der Leitung eines Qualitätsmanagers initiiert, von dem aus die Leitgedanken des Qualitätsmanagements in alle betrieblichen Bereiche getragen und in die Praxis umgesetzt werden.

Ziel all dieser Maßnahmen ist es, den unterschiedlichen Ansprüchen an Qualität, Wirtschaftlichkeit, insbesondere auch den Anforderungen und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten, aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht zu werden und diese in den Arbeitsalltag zu integrieren.

 

 

Externes Qualitätsmanagement

Die verpflichtende externe Qualitätssicherung nach § 137 SGB V beinhaltet die Erfassung vorgegebener, messbarer und vergleichbarer Daten (Qualitätsindikatoren) in bundesweit allen Krankenhäusern für ausgewählte Diagnosen und Operationen. Diese Daten werden anonymisiert ausgewertet und jährlich als Bericht an die Krankenhäuser zurückgesandt. Für die einzelnen Diagnosen und Operationen werden Grenzwerte (Referenzwerte) verbindlich festgelegt. Werden diese überschritten, muss das betroffene Krankenhaus eine Stellungnahme abgeben und gegebenenfalls konkrete Verbesserungsmaßnahmen einleiten (sog. strukturierter Dialog). Eine Übersicht der jahresbezogen zusammengefassten Daten wird jeweils u.a. auf der Internetseite der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung veröffentlicht.

Das Verfahren zur externen Qualitätssicherung ermöglicht Vergleiche zwischen den einzelnen Krankenhäusern sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene und soll auf diesem Wege bewirken, dass ein akzeptables Qualitätsniveau in der Patientenversorgung gesichert wird und die Transparenz von Qualität und Ergebnissen der Behandlung verbessert wird.

 

Patienteninformationen zur Datenerhebung: