Psychisch gesund durch die Krise

Die Corona-Pandemie stellt unseren Alltag auf den Kopf. Vieles ist komplizierter, manches beängstigend. Was macht das mit der Psyche? Und wie übersteht unsere Seele die Corona-Pandemie?


Die aktuellen Zeiten sind für alle herausfordernd, psychische Krankheiten sind da nicht selten. Wie überstehen wir eine Zeit des Abstands zu einander? Wie schaffen wir es, mit unseren Ängsten und extremer Belastung umzugehen? 


Hier haben wir hilfreiche Tipps zusammengefasst.

Dies ist ein Marathon, kein Sprint

Viele von Ihnen werden sich unter den gegenwärtigen Umständen gestresst oder unter Druck fühlen. Dies sind in der aktuellen Situation völlig normale Reaktionen. Stress und die damit verbundenen Gefühle sind keineswegs Ausdruck von Schwäche oder Inkompetenz. Sie sollten diese Gefühle annehmen und sich nicht verurteilen. Es ist gegenwärtig genauso wichtig, sich um Ihre psychische Gesundheit und Ihr psychosoziales Wohlergehen zu kümmern wie um Ihre körperliche Gesundheit.

Sprechen Sie über Ihre Gefühle mit Kollegen, Familienmitgliedern oder Freunden. Vielen wird es ähnlich ergehen wie Ihnen. Manchen Menschen hilft es auch, ihre Gefühle aufzuschreiben oder kreativ zu werden (z.B. malen, musizieren).

Besinnen Sie sich auf Ihre Ressourcen. Was hat Ihnen in der Vergangenheit geholfen, mit Stress umzugehen? Sie selbst sind der beste Experte darin, zu wissen, wie Sie Stress abbauen und entspannen können. Aktivieren Sie die Dinge, die Ihnen der Erfahrung nach gut tun.

Und machen Sie sich klar: Dies ist ein Marathon, kein Sprint. Machen Sie sich dennoch klar, dass die Krise unweigerlich irgendwann zu Ende sein wird.

Falls Sie persönliche Unterstützung bei der Bewältigung akuter Belastungssituationen oder psychischer Krisen benötigen, können Sie unter der Rufnummer 37502 Kontakt mit unserem Team der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) aufnehmen.